Ratgeber

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1. Euterpflege und Dippmittel

2. Reinigen und Desinfizieren

3. Klauenpflege

4. Stallfliegenbekämpfung

5. Schadnagerbekämpfung

6. Milbenbekämpfung

7. Personalhygiene 

8. Kokzidiose / Kokzidien

9. BHV1 Infektionen

 

1. Euterpflege und Dippmittel

 

Dippmittel / Dippen / Euterpflege

Beim eigentlichen Dippen, dem Eintauchen der Zitzen in den Dippbecher, werden die Zitzen auch häufig mit Dippmitteln eingesprüht. Besonders beim Arbeiten mit Melkrobotern ist dies mit weniger Aufwand möglich. Angepasst an die Technik gibt es verschiedene Viskositäten der Dippmittel.

Besonders bei einer rauen Zitzenhaut kommt es dazu, dass sich besonders viel Schmutz und Mikroorganismen an die Haut anheften können. Ist die Reinigung dann noch trocken und kraftvoll kann es zu einer mechanischen Belastung der Haut kommen. Hier empfiehlt sich der Einsatz von Euterpflege Produkten, um die Haut zu beruhigen, zu schützen und zu pflegen.

Beim sogenannten pre-dipping sollen die Keime vor dem Melken abgetötet werden.
Beim Dippen nach dem Melken, wird der Strichkanal vor dem Eindringen von Keimen geschützt.
Dippmittel sind Biozide oder Pflegemittel, welche am Euter der Milchkühe angewendet werden.
Dies ist ein Teil der gesamten Melkhygiene.

Neben den reinigenden, desinfizierenden oder konservierenden Eigenschaften sind die Produkte mit
hohen Pflegeanteilen versehen, um die beanspruchte Haut zu schützen und zu pflegen.

Eutergesundheit und Melkhygiene

Zur Erhaltung und Verbesserung der Eutergesundheit und Abwehr von Krankheiten in Milchviehställen ist es unerlässlich auf Euterpflegeprodukte und Dippmittel (Zitzentauchmittel) zurück zugreifen. Hierbei ist es besonders wichtig jede einzelne Milchkuh in der Herde zu behandeln um somit nicht nur jedes einzelne Tier zu schützen, sondern auch die Übertragung von Tier zu Tier auszuschließen. Eine wesentliche Krankheit ist die Mastitis, welche sehr oft durch den Staphylococcus aureus hervorgerufen wird.

Mastitis ist eine entzündliche Erkrankung des milchbildenden Systems, die überwiegend durch Bakterien verursacht wird. Mastitiden sind neben Klauen- und Fruchtbarkeitsproblemen die häufigsten Abgangsursachen und stellen einen hohen wirtschaftlichen Schaden dar.

Da neben Keimen auch das Klima, die Hygiene im Stall, die Fütterung, sowie die Aufstallung und die Melktechnik Faktoren für einen Ausbruch sein können, wird bei der Mastitis oft von einer Faktorenerkrankung gesprochen.

Der Keimgehalt der Milch steigt und somit ergeben sich wirtschaftliche Schäden für den Landwirt (Milchverlust, Tierarztkosten). Die Situation kann optimiert und eine wirkungsvolle Prophylaxe vor Neuerkrankungen gewährleistet werden, wenn alle Faktoren in der Mastitisbekämpfung berücksichtigt werden.

 

Dippmittel Wirkstoffe: 

Jod, Milchsäure, Chlorhexidin, Chlordioxid

 

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2. Desinfizieren und Reinigen

 

Reiniger und Desinfektionsmittel für den Stall

Hygiene ist nach einer Definition der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie die „Lehre von der Verhütung der Krankheiten und der Erhaltung, Förderung und Festigung der Gesundheit“. Der Begriff Reinigung steht im landwirtschaftlichen Bereich, sowie Haushalt und Industrie synonym für das Sorgen von Sauberkeit, sowie Putzen.

Einflussfaktoren beim Reinigen sind:

  • Physikalische Wirkungen (Reinigen mit Besen, Schieber)

  • Einsatz von Chemikalien entsprechend der Art der Verschmutzung

  • Konzentration der Chemikalien (höhere Konzentrationen ergeben eine kürzere Einwirkzeit)

  • Zeitlicher Einfluss (Einwirkzeit)

  • Temperatureinflüsse

Die Desinfektion ist ein wesentlicher Teil der antiseptischen Arbeitsweise. Gemäß dem Deutschen Arzneibuch (DAB) steht Desinfektion für:

Totes oder lebendes Material in einen Zustand versetzen, dass es nicht mehr infizieren kann“.

 

Wirkstoffe von Desinfektionsmitteln und Reinigern sind u. a.:

  • Formaldehyd (Formalin)

  • Glutaraldehyd

  • Chlor

  • Jod

  • QAV (Quaternäre/ Quartäre Ammoniumverbindungen)

  • Peroxyde

  • Peressigsäure

  • Laugen (Alkalien), Säuren

  • Kresole

  • Alkohole (Ethanol)

Die Produkte unterteilen sich in anwenderfertige und konzentrierte Produkte. Sie werden zum Teil gegossen, gesprüht, vernebelt oder per Hochdruckreiniger ausgebracht.

Gerade im landwirtschaftlichen Bereich, wo Lebensmittel produziert und Tiere oft in großen Herden gehalten werden, ist es absolut notwendig die Stallhygiene im Griff zu haben. In Massentierhaltungen sind Infektionsdruck und die Möglichkeit zur Übertragung von Krankheiten von Tier zu Tier wesentlich erhöht. Aus diesem Grund muss hier entsprechend der auftretenden Probleme gereinigt und desinfiziert werden. Die allgemeine Stallhygiene mit Ihren verschiedenen Einflussfaktoren hat einen entscheidenden Einfluss auf die Tierhygiene, Melkhygiene, Euterhygiene. Hier muss auch der Faktor Mensch mit einbezogen werden. Die Personalhygiene beginnend mit Händedesinfektion, dem Waschen und Wechsel der Arbeitskleidung bis hin zu Personalschleusen haben ebenfalls einen wesentlichen Einfluss auf die Übertragung von Keimen.

Die Produkte dieser Kategorie haben verschiedene Anwendungsspektren und wirken gegen verschiedene Probleme wie Viren, Pilze, Bakterien, Kokzidien, Wurmeier, Cryptosporidien, Clostridien, sowie die Maul- und Klauenseuche, Vogelgrippe, Schweinegrippe, Salmonellen und die Geflügel-, Rinder- und Schweinepest.

Anwendung finden diese Artikel in allen Tierhaltungen (Rinder, Schweine, Schafe, Geflügel, Ziegen). Wirtschaftliche Schäden entstehen hier durch ungenügende oder falsche Reinigung und Desinfektion, was sich in Tierarztkosten, erhöhten Abgängen, eventuellen Milch- und Fleischsperren wiederspiegelt. Zu dem ist auch zu berücksichtigen, dass bei der Reinigung per Hand, Schieber oder Besen ein zeitlicher Faktor Einfluss nimmt. Mit Schaumreinigern oder anderen Mitteln kann entsprechend Zeit und damit verbunden Geld gespart werden. 

Generell sollte die Reinigung und Desinfektion im Stall an die Probleme angepasst sein und nicht zu viel desinfiziert werden was sich negativ für Tier, Mensch und Stallklima auswirken kann.

 

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3. Klauenpflege

 

Klauenpflege wird besonders bei Rindern durchgeführt. Sie umfasst alle Maßnahmen, die der Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen der Klauen nützen. Tiere ohne Klauenerkrankungen (wie Mortellaro) sind bewegungsfreudiger, fressen und trinken besser und liefern bessere Erträge. Die Pflegearbeiten werden am Klauenpflegestand durchgeführt. 

 

Regelmäßige Klauenbäder unterstützen die Gesundheit und schützen vor Übertragungen. Klauenbäder werden vorbeugend und zur Behandlung von Klauenproblemen eingesetzt. Ein Klauenbad besteht aus der Wanne, in der die Klauen in eine Flüssigkeit zur Säuberung oder Desinfektion getaucht werden. Im Milchviehstall wird die Wanne meist vor oder nach dem Melkstand eingereiht.

Durch den Einsatz von Klauenbädern werden die Ursachen der Huferkrankungen nicht gelöst. Neben Fehlern beim Füttern, sowie Stoffwechselproblemen, kann eine schlechte Klauenpflege und ein ungünstiges Stallklima die Ursache für Erkrankungen sein. Klauenkrankheiten führen sehr oft zu Minderleistungen, bei sehr starken Krankheitsverläufen auch zum Abgang der Tiere.

 

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4. Stallfliegenbekämpfung

 

Elementare Voraussetzung für Leistung, Gesundheit und Motivation für Tier und Mensch ist das Wohlbefinden. Bei übermäßig vielen Fliegen im Stall hat das negative Auswirkungen auf die Leistung der Tiere. Eine gewisse Anzahl von Fliegen und anderen Insekten im Stall ist nie zu vermeiden. Eine zu hohe Population kann die Ausbreitung von infektiösen Krankheiten begünstigen.

Generell sollte neben der eigentlichen Bekämpfung der Insekten auch über das gesamte Stallklima nachgedacht werden und entsprechende Maßnahmen zur Reinigung und Desinfektion durchgeführt werden. Ein Verständnis zum Problem, entsprechendes Wissen zur Bekämpfung und hochwirksame Produkte sind die Ansätze für eine erfolgreiche Bekämpfung.

Beachten Sie: Nur ca. 15 % der Fliegen im Stall sind adult (als fliegend wahrzunehmen). Der Rest befindet sich als Larve in der Gülle oder anderen Brut- oder Entstehungsstätten. Fliegen können Auslöser und Überträger von Krankheiten sein, was zu einem wirtschaftlichen Schaden in Form von erhöhten Tierarztkosten aufgrund von Erkrankungen führen kann.

 

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5. Schadnagerbekämpfung

 

Wirtschaftliche Schäden entstehen in der Landwirtschaft durch das Verderben von Nahrungs- und Futtermitteln durch Fraß oder Verunreinigungen. Es werden u. a. Pilze und Milben übertragen und somit Krankheiten verursacht. Des Weiteren werden virale Erkrankungen (wie Maul- und Klauenseuche, Schweinepest, Tollwut, Hantavirus) und bakterielle Erkrankungen (wie Leptospirose, Tuberkulose, Salmonellose, Rattenbissfieber und Fleckfieber), sowie Wurmkrankheiten und Flöhe übertragen.

Die Bekämpfung der Schädlinge erfolgt durch Wirkstoffe welche die Blutgerinnung hemmen und die Artgenossen nicht warnen. Alle Schüttköder werden in den Köderstationen für Ratten oder Mäuse ausgelegt. Diese müssen entsprechend gekennzeichnet und regelmäßig kontrolliert werden. 

 

Einsatz / Anwendung:

  • Landwirtschaft (Tierställe, Vorratslager)

  • Industrie, Gewerbe (Keller, Läger)

  • Mülldeponien

  • Haushalt (Keller, Scheunen, Läger)

  • In der Nähe von Bächen, Flüssen, Seen, Teichen

 

Wirkstoffe:

  • Chlorphacinon

  • Bromadiolon

  • Brodifacoum

  • Difenacoum

Einsatz finden die Bekämpfungsmittel bei fast allen Tierhaltungen
(Kühe, Schweine, Geflügel, Schafe, Ziegen, Pferde).

 

Art der Anwendung:

  • Auslegefertige Köder

  • Portionsköder

  • Schüttköder

Die Kategorie unterteilt sich nach Ihren Wirkstoffen in Produkte für den Profi- Anwender und für den Heimbereich in freiverkäuflicher Form.

 

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6. Milbenbekämpfung

 

Milben - Schädlinge in der Landwirtschaft

Der größte Teil der Arten von Milben lebt im Boden und leistet dort einen großen Beitrag zur Humusbildung. Dennoch werden einige Milbenarten als Landwirtschaftsschädlinge angesehen. Sie können als Vorratsschädlinge in Mehl- oder Getreidelagern, sowie am Tier auftreten. Die Mehlmilbe als Beispiel kann durch ihren Befall die Inhaltsstoffe verändern. Generell lassen sich Milben aufgrund ihrer Widerstandskraft gegen Pestizide schwer bekämpfen.

 

 

Milben - Krankheitsverursacher und Krankheitsüberträger in der Landwirtschaft

Erkrankungen durch Milben werden als Acariose bezeichnet. Die Grabmilben bohren Gänge in die Haut ihres Wirts und legen dort ihre Eier ab. Das führt bei dem Betroffenen zu starken Juckreiz. Die aus den Eiern schlüpfenden Larven der Milben erzeugen beim Tier die Räude.

Die Federmilben parasitieren in den oder auf den Federn der Vögel. Einsatz finden die Bekämpfungsmittel oder Repellent- Produkte zur Abwehr bei fast allen Tierhaltungen (Kühe, Schweine, Geflügel, Schafe, Ziegen). Die Produkte unterscheiden sich in Ihrer Wirkung in direkte Bekämpfungsprodukte (Insektizide) und Repellent- Produkte die einen abwehrenden oder vergrämenden Effekt aufweisen.

 

Wirkstoffe:

  • Bendiocarb

  • Cypermethrin

  • Margosa- Extrakt

  • Permethrin

 

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7. Personalhygiene 

 

In der Unfallverhütungsvorschrift (UVV) ist u. a. auch die Personalhygiene gefordert. Sie beinhaltet alle Regeln und Maßnahmen, die die/ der einzelne Mitarbeiter/in einhalten muss, um keine Krankheiten zu übertragen.

 

Gerade im landwirtschaftlichen und damit auch lebensmittelerzeugenden Bereich ist es dringend notwendig neben der generellen Stall- und Betriebshygiene, ein effektives System der Personalhygiene in den Ablauf zu integrieren. Das schütz die Tiere und somit die Übertragung von Krankheiten von Tier zu Tier. Weiterhin sind die produzierten Lebensmittel sicher und die Mitarbeiter schützen sich selbstverständlich auch selber, sowie untereinander.

 

Die Infektionsgefahr am Arbeitsplatz
In vielen Betrieben der Landwirtschaft besteht eine hohe Gefahr mit Krankheitserregern in Kontakt zu kommen und diese auf andere, sowie auf Tiere und Lebensmittel zu übertragen und natürlich sich selbst zu infizieren. Um solche Ansteckungs- und Übertragungsgefahren zu verringern, wurden mehrere Strategien entwickelt, die nur bei strikter Umsetzung durch das Personal effektiv wirksam sind. 

 

Allgemeine Personalhygiene
Der Betrieb legt die Art der Arbeitskleidung fest und bestimmt, wann noch zusätzliche eine Schutzkleidung angelegt wird und wie damit umgegangen werden muss.
 

Persönliche Hygienemaßnahmen sind:

  • die hygienische Händedesinfektion
  • das Händewaschen 
  • die Pflege der Hände 
  • das Tragen von Schutzhandschuhen 
  • erkrankte Mitarbeiter müssen die Krankheit dem Arbeitgeber melden
  • Sofortmaßnahmen bei Verletzungen mit kontaminierten bzw. infektiösen Materialien 

 

Pflege der Hände

  • Regelmäßige Hautpflege mit entsprechenden Hautcremes 

 

Dienst- und Schutzkleidung
Dienstkleidung sollte mindestens alle 2 Tage, bei Verschmutzung sofort gewechselt werden. Arbeitskleidung wird immer geschlossen getragen. Sie sollte nicht mit nach Haus genommen werden.
Schutzkleidung dient sowohl dem Schutz der Tiere, als auch dem Schutz der Mitarbeiter. Zum Schutz gehören vor allem Einweg-Kittel, flüssigkeitsdichte Schürzen, Schutzhandschuhe, Schutzbrillen, Schutzhauben, Mundschutz oder Atemschutzmasken, entsprechende Arbeitsschuhe, Stiefel und Überschuhe. 

 

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8. Kokzidiose – ein gesundheitlich und wirtschaftlich unterschätztes Problem in der Landwirtschaft!

 

Die parasitäre Infektionskrankheit Kokzidiose stellt in der Tierhaltung ein oft unterschätztes

Problem dar. Kokzidien befallen in der Regel den Magen-Darm-Trakt und führen sehr häufig

zu Durchfallerkrankungen u. a. bei Rindern, Schweinen, Schafen und Geflügel. Vor allem bei

Jungtieren ist diese Krankheit nicht zu unterschätzen, da sie auch zum Tode führen kann.

In der Praxis werden die ersten Anzeichen dieser Erkrankung meist nicht richtig erkannt.

Diese können bei Jungtieren wie Kälbern z. B. Rückgang der Futteraufnahme, geringeres

Wachstum oder Durchfall sein. Ein nicht richtiges Erkennen von Kokzidiose führt oft zur

falschen Behandlung und damit nicht nur zu gesundheitlichen sondern auch zu finanziellen

vermeidbaren Problemen.

Die Erkrankung wird durch die Infektion mit einem Parasiten der Gattung Eimeria verursacht.

Die Infektion führt zu Schäden am Darm, verbunden mit der Degeneration der Darmzotten

und zu Lasionen in Dünn- und Dickdarm. Damit verbunden wird die Resorptionsfläche für

Nährstoffe stark reduziert.

Die gut sichtbaren Folgen beim klinischen Krankheitsverlauf können zum einem ein

starker Rückgang der Futteraufnahme und ein wässriger oder auch blutiger Durchfall sein.

Bei betroffenen Tieren ist oft ein gekrümmter Rücken durch Schmerzen im Magen-Darm-

Trakt und ein zitternder Körper zu erkennen. In schweren Fällen kann dies zur Dehydration,

zu starkem Gewichtsverlust bis zum Verenden der Tiere führen.

Die o. g. sichtbaren Krankheitssymptome entfallen bei der subklinischen Kokzidiose.

Die Krankheit zeigt sich dennoch durch eine schlechtere Entwicklung als bei gesunden Tieren.

Der Rückgang der Futteraufnahme und das langsamere Wachstum sind hier nur schleichend

zu beobachten. Die vergleichbare schlechtere Entwicklung macht die Tiere anfällig für

weitere Erkrankungen. Durch das Ausscheiden von Eimerien erhöht sich das Risiko für

andere, auch infiziert zu werden. Hohe gesundheitliche und wirtschaftliche Verluste

sind die Folgen.

Ein frühes Erkennen der Anzeichen von Kokzidiose durch ständige Protokollierung und

das Prüfen von Kotproben sind neben dem Einsatz von speziellen Desinfektionsmitteln

mit DVG Listung die verlässlichsten Methoden. Eine optimale Hygiene in Verbindung

mit Stressabbau für die Tiere ermöglichen es, das Infektionsrisiko zu minimieren.

Als Breitbanddesinfektionsmittel empfiehlt sich das sehr erfolgreiche

Produkt Kokzi Des der Firma Schopf Hygiene.

Es findet im Stall aller Tierarten Anwendung und führt durch eine frühzeitige

und fachgerechte Anwendung zum gewünschten Erfolg. Dieses spezielle

Breitbanddesinfektionsmittel gegen ausgeschiedene Endoparasiten ist

DVG-gelistet und wirkt mit einer Anwenderkonzentration von 3 % gegen

Kokzidien, Spulwurmeier, Cryptosporidien, Clostridien und Oozysten, sowie Bakterien,

Pilze und Viren.

 

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9. BHV1 Infektionen

 

Aufgrund aktuell auftretender Fälle von BHV1 Infektionen in landwirtschaftlichen

Betrieben weisen wir auf unsere Desinfektionsmittel hin:

 

Reiniger & Desinfektionsmittel

Im Bereich - Tier Rinder - finden Sie auch weiter Produkte um Infektionen entgegen zu

wirken (Personalhygiene, Desinfektionsmatten, uvm.)

Informationen:

Die BHV1 Infektion der Rinder, dem so genannten Rinderherpes ist eine anzeigepflichtige

Tierseuche.Die Infektion ist weltweit verbreitet. Bei Rindern verursacht das BHV1 

Erkrankungen der oberen Luftwege, aber auch Infektionen an den

Fortpflanzungsorganen sind möglich. Oft verlaufen Infektionen mild, sogar ohne 

Krankheitsanzeichen. Eine solche Verlaufsform kann aber jederzeit in eine akute Erkrankung

übergehen. Einmal betroffene Rinder bleiben lebenslang Virusträger.

Diese Eigenschaft macht die Bekämpfung so schwer. Neben starken Störungen der

Tiergesundheit können akute Verläufe auch erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen.

Für Menschen ist die BHV1 Infektion aber ungefährlich.

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